Industrieromantik liegt in der Luft

Wir wollen wieder zurück zum Ursprünglichen, zum Alten, zum Gebrauchten: Dieser Trend zeichnet sich seit einigen Jahren im Living-Bereich ab. Erst kamen die Designs und Möbel im Vintage-Look, dann folgte der Shabby Chic Style und nun wünschen wir uns nichts sehnlicher als das Industriedesign für unsere Wohnung.

Was fasziniert am Industrie-Look?

Der Industrie-Look ist eine Mischung aus moderner, kühler Einrichtung mit viel Stahl, Metall und Leder und dem Shabby Chic aus gebraucht wirkenden Einrichtungsgegenständen, Dekorationen aus vergangenen Zeiten und Accessoires im Used Look. Dieser Style will die Natürlichkeit und Ursprünglichkeit der Materialien hervorheben, ohne dass sie industriell “verändert” werden mussten. Risse, Rost, Spuren und Macken sind keine Makel, sondern durchaus erwünscht. Das Ledersofa muss abgenutzt aussehen, an der STANDFORD Bank Shabby Chic zeigt sich die Holzmaserung, das Geschirr sieht verrostet aus, die Schreibtischplatte wirkt zerkratzt. Durch diese Mischung entsteht ein sehr natürliches Wohngefühl, da oftmals mit Holz, Leder und Metall gearbeitet wird, aber gleichzeitig auch ein modernes Flair, denn keinesfalls handelt es sich bei den Möbelstücken zwangsweise um Second Hand Ware vom Flohmarkt. Viele Designer haben sich auf den Industrie-Look mit Shabby Chic Einfluss spezialisiert und bieten hochwertige Neuware, die auf alt und gebraucht getrimmt ist.

Schöne Akzente mit ausgewählten Stücken

daswohnkonzeptBildquellenangabe: Fotolia: 32854151 © oliavlasenko

Bunte Leuchtreklame, alte Werbeplakate, große Buchstaben und Schriftzüge, rostige Kannen und steinerne Vasen: Es gibt zahlreiche Ideen und Gegenstände, die den Industrie-Look bis ins Detail vervollständigen. Insbesondere Farben und Lampen dürfen nicht fehlen, wenn man sich den Einrichtungsstil zu Hause verwirklichen möchte. Grundsätzlich gilt aber: Klasse vor Masse! Der Industrie-Chic entwickelte sich aus den Wohnungen der Bewohner des New Yorker Stadtteils SoHo. Sie nutzen meist illegal leer stehende Industriegebäude als Unterkunft. Diese waren großzügig geschnitten, erinnerten nicht selten an weitläufige Hallen und wiesen einen abgenutzten Charme auf.

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